SPEYER, ALTER FRIEDHOF

Der Haupteingang des Alten Friedhofs befindet sich an der Bahnhofstraße, unweit des Speyerer Bahnhofs. In der kleinen Grünzone vor diesem Eingang erinnert ein Denkmal an den Turnvater Jahn. Der Park ist regelmäßig geöffnet.

Der von einer Mauer umfriedete Alte Friedhof in Speyer, als solcher genutzt von 1502 bis 1881, dann ruhend, ist seit 1967 überwiegend eine Adenauerpark getaufte Parkanlage und seit 1992 als Denkmalzone ein Kulturdenkmal. Die gotische Friedhofskapelle Unserer Lieben Frau wurde in den Jahren 1515 und 1516 gebaut.
Der Friedhof entstand im Jahr 1502 als Begräbnisstätte für Mittellose. Die Friedhofsfläche war später nach den unterschiedlichen Konfessionen gegliedert. Über vier Jahrhunderte diente der Friedhof als Begräbnisstätte, bis er nach Eröffnung des Neuen Friedhofs Speyer 1881 geschlossen wurde.
Im Jahr 1958 wurde der Friedhof auf Initiative von Bürgern der Stadt restauriert, 1967 in Adenauerpark umbenannt und ist heute eine ca. eineinhalb Hektar große Parkanlage. Ein Teil des ehemaligen Friedhofs nördlich der St. Bernhard-Kirche ist der Friedhof des Domkapitels.
Ein spätbarockes Friedhofskreuz und zum Teil gut erhaltene oder restaurierte mittelalterliche Grabdenkmäler und Grabsteine erinnern an bedeutende Speyerer Bürger und Honoratioren wie z. B. an den ersten Bischof Matthäus Georg von Chandelle des 1821 eingerichteten Bistums Speyer.
Der Park hat einen 1958 angelegten Seerosenteich und einen alten, beschilderten Baumbestand mit z. T. exotischen Gehölzen, wie z. B. Mammutbaum.
Das Domkapitel stellte auf dessen Bitten dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl eine Grabstätte zur Verfügung.

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