SPEYER, DOM

DIE DOMKIRCHE ST. MARIA UND ST. STEPHAN IN SPEYER BISCHÖFLICHE KATHEDRALE, PFARRKIRCHE UND WALLFAHRTSORT.

Zwischen 1024 und 1030 wurde mit dem Dombau begonnen. 1061 war der größte Kirchenbau der damaligen Welt fertig und der Dom wurde geweiht. 1981 wurde der romanische Kirchenbau in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Seine Entstehung verdankt der Dom zu Speyer dem salischen Kaiser Konrad II. Dieser verfolgte nach seiner Wahl zum König das ehrgeizige Ziel, die größte Kirche seiner Epoche zu errichten. Die Weihe des Doms im Jahr 1061 erlebte er Konrad nicht mehr. Sein Enkel Heinrich IV. ließ den Dom bereits ab 1080 von Grund auf umbauen und gab ihm seine heutige Gestalt. Heute ist der Speyerer Dom die größte romanische Kirche.

Die Überwölbung des Mittelschiffs war die erste Wölbung dieser Größenordnung seit der Antike. Das Gewölbesystem, in dem einem Joch des Mittelschiffes je zwei Joche eines Seitenschiffs zugeordnet sind, ging als das „gebundene System“ in die Kunstgeschichte ein. Auch ist der Speyerer Dom die erste Kirche mit einer vollständig umlaufenden, begehbaren Zwerggalerie.
Die große Orgel hat 5.496 Pfeifen, die sich auf 83 Register auf vier Manualen und Pedal verteilen. Die größte Pfeife mit einer Länge von fast 10 Metern ist das große C des Contrabass 32‘ (16 Hertz). Diese Orgel vereint in sich viele über Jahrhunderte erworbene Errungenschaften des Orgelbaus, technisch wie klanglich.
Über dem Hochaltar hängt ein von Otto Hupp 1906 geschaffenes Triumphkreuz. 


Weiterführende Links: Dom zu Speyer (dom-zu-speyer.de), Speyerer Dom – Wikipedia

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