Die postmortale Organspende

Bei einer postmortalen Organspende stellen verstorbene Spenderinnen oder Spender die eigenen Organe für eine Übertragung (Transplantation) zur Verfügung. Diese Spenderorgane werden dann an die passenden Patientinnen und Patienten, die auf ein Organ warten, vermittelt.
Damit es zu einer postmortalen Organspende kommen kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zum einen muss der Tod der Spenderin oder des Spenders zweifelsfrei festgestellt worden sein. Zum anderen muss eine Zustimmung zur Organspende vorliegen. Diese Zustimmung kann zum Beispiel über den Organspendeausweis erfolgen, den die Spenderin oder der Spender zu Lebzeiten ausgefüllt hat.
Die Empfängerinnen und Empfänger benötigen ein Spenderorgan, wenn die Funktion ihrer eigenen Organe gestört ist. Es gibt verschiedene Ursachen, die ein Organ schädigen können: von erblich bedingten Schäden über erworbene Stoffwechselerkrankungen bis hin zur Ansteckung mit Krankheitserregern. Auch schwere Unfälle können ein Organ schädigen. Die Transplantationsmedizin erlaubt es, die Auswirkungen dieser unterschiedlichen Erkrankungen durch eine Organtransplantation zu beheben.

Hirntod
Die Empfängerinnen und Empfänger benötigen ein Spenderorgan, wenn die Funktion ihrer eigenen Organe gestört ist. Es gibt verschiedene Ursachen, die ein Organ schädigen können: von erblich bedingten Schäden über erworbene Stoffwechselerkrankungen bis hin zur Ansteckung mit Krankheitserregern. Auch schwere Unfälle können ein Organ schädigen. Die Transplantationsmedizin erlaubt es, die Auswirkungen dieser unterschiedlichen Erkrankungen durch eine Organtransplantation zu beheben. Organe können nur Verstorbene spenden, bei denen der Tod unter bestimmten Bedingungen eingetreten ist. Voraussetzung für eine Organspende ist, dass die gesamten Hirnfunktionen unumkehrbar ausgefallen sind. Dieser Zustand ist als Hirntod bekannt.
Der Hirntod ist die Folge einer schweren Hirnschädigung, die zum Beispiel durch eine Hirnblutung oder einen Hirntumor auftreten kann. In einem kleinen Zeitfenster ist es möglich, das Herz-Kreislauf-System der oder des Verstorbenen mithilfe intensivmedizinischer Maßnahmen künstlich aufrechtzuerhalten, damit die Organe weiterhin durchblutet werden und transplantiert werden können. Der Hirntod ist ein seltenes Phänomen, sodass nur wenige Verstorbene überhaupt für eine Organspende infrage kommen.

Es gibt kein Höchstalter für eine Organspende
Entscheidend für eine Organspende sind der Gesundheitszustand der verstorbenen Person und der Zustand ihrer Organe. Deswegen gibt es kein allgemeines Höchstalter für eine Organspende. Ob sich Organe für eine Transplantation eignen, entscheiden die Ärztinnen und Ärzte im Einzelfall. 

Kaum eine Erkrankung schließt eine Organspende aus
Eine Organentnahme kann zum Beispiel bei bestimmten Infektionen oder bei akuten Krebserkrankungen ausgeschlossen sein. Bei allen anderen Erkrankungen entscheiden die Ärztinnen und Ärzte im Einzelfall, ob eine Organspende infrage kommt und welche Organe gespendet werden können. Damit eine Organtransplantation erfolgreich verläuft, ist es wichtig, dass die transplantierten Organe gesund und funktionsfähig sind.
Deshalb wird unmittelbar vor der Organentnahme die Spenderin oder der Spender medizinisch untersucht. Eine ärztliche Untersuchung zu Lebzeiten ist nicht erforderlich. Allerdings können Sie bekannte Erkrankungen im Organspendeausweis oder in der Patientenverfügung vermerken.

Mehr Informationen unter: organspende-info.de