CDU

Die CDU hat beschlossen, ihren Vorstand neu zu wählen, quasi einen Generationswechsel zu vollziehen. Aus meiner Sicht ist das auch richtig, aber wohl nicht genug. Es bringt ja nur etwas, wenn die alten Männer der CDU auch wirklich gehen. Denn wer garantiert, dass nicht viele der Altvorderen, die das Debakel der CDU bei der Bundestagswahl massiv mitverantworten, noch einmal antreten? Und mal ehrlich, wer will denn noch zum Beispiel den Wolfgang Schäuble sehen? Der Mann ist 79 Jahre alt, zeit seines Lebens Politiker und der größte politische Strippenzieher in diesem Land. Auch Friedrich Merz, der vor 20 Jahren seine Blütezeit hatte, sollte den Weg für den Nachwuchs freimachen. Aber es ist zu befürchten, das uns diese und andere Gesichter noch paar Jahre erhalten bleiben.
Und es betrifft natürlich nicht nur die CDU, auch die anderen Parteien sollten mal ihr Portofolio durchsehen und schauen, ob man nicht den ein oder anderen ersetzen sollte.

Update vom 13.10.21, Pressemeldungen:
Bundestagspräsident Schäuble will beim geplanten Sonderparteitag der CDU nicht mehr für den Bundesvorstand antreten. Für eine entsprechende Kandidatur stehe er nicht zur Verfügung, sagte ein Sprecher des CDU-Politikers auf Anfrage. Zuvor hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe darüber berichtet. Der 79-Jährige wolle aber sein Bundestagsmandat für die volle Legislaturperiode wahrnehmen, hieß es weiter. Schäuble gehört bislang als Bundestagspräsident qua Amt dem CDU-Präsidium
an. Es ist davon auszugehen, dass im neuen Bundestag die SPD als stärkste Fraktion den Bundestagspräsidenten stellen wird.

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