Lothar Illig

Schließlich hat jeder ein Recht auf meine Meinung

Man greift sich mitunter an den Kopf, kann es einfach nicht fassen. Immer wieder werden von den Gerichten Urteile gefällt, die für normale Bürger in keinster Weise nachzuvollziehen sind. Natürlich ist es meistens rechtlich in Ordnung, für juristisch interessierte Menschen wahrscheinlich auch begründbar. Aber der einfach denkende Bürger will Urteile, die zeigen das die Rechte, die Justiz und die Gesetze auch funktionieren und angewandt werden. Wenn jemand einen Mord begeht, dann kann es doch nicht sein das man dafür nur ein paar Jahre Freiheitsentzug bekommt, im Höchstfall 15 Jahre. Da spielt der Hintergrund, seine Vita oder Herkunft doch keine Rolle, in jedem Land und jeder Religion ist es verboten zu töten. Genauso verhält es sich doch bei Kindesmißbrauch. Da liest man von Fällen, in denen das eigene, minderjährige Kind an pädophile Menschen oder gar an ganze Clubs „vermietet“ werden. Die Eltern dieser Kinder müssen ebenso mit aller Härte bestraft werden, jedes Urteil muß mit den höchsten Möglichkeiten ausgesprochen werden, nicht nur paar Monate auf Bewährung oder gar nur einer Geldstrafe. Ich weiß nicht, wahrscheinlich ist es nur ein subjektives Gefühl, aber irgendwie hat man den Eindruck das sich die Gewaltverbrechen häufen. Aber bei der relativen Milde der Urteile würde es mich auch nicht großartig wundern.

Update: Ich bin kein Mensch, der nach Rache schreit, Immigranten pauschal verdächtigt, keiner der die Todesstrafe fordert oder nach dem Zuchthaus schreit. Ich will auch keinen kleinen Österreicher mehr zurück oder irgendeinen Unrechtsstaat. Aber ich möchte, dass man sich stets bewußt ist bei einem Kapital- oder Mißbrauchsverbrechen die volle Härte des Gesetzes zu spüren. Eigentlich sollte es in einem Rechtsstaat auch so sein.

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